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Fruchtbarer Boden und gutes Klima begünstigten die Ausbreitung des Kaffees. Dabei entriss die Roca, die Brandrodung, dem Urwald den humusreichen, fetten und porösen Boden; die nicht sehr nachhaltige Methode fraß sich durch Brasilien, bis zur Hochebene von Sao Paulo: Hier, in der Terra Roxa war die Erde mit sehr viel Stickstoff, Phosphorsäure, Kalk und Pottasche aus Eruptivgesteinen angereichert:
Idealer Nährboden für den Kaffee, wo die Witterungsverhältnisse den Kaffeestrauch auch ohne Pflege gedeihen lassen, die Wolkenbildung die sengende Kraft der Sonne mildert und der Regen in einer so günstigen Verteilung fällt, dass die Pflänzchen das ganze Jahr über genügend Wasser haben.

Bis 1888 war zudem eine Plantagenwirtschaft mit Sklavenhaltung Grundlage für die arbeitsintensive Ernte und "trockene" Aufbereitung des Kaffees: Die Kaffeekirschen werden dabei auf dem Boden in der Sonne gedörrt, immer wieder von Hand gewendet, danach in Schälmaschinen vom Fruchtfleisch befreit, bis die Kaffeebohnen frei liegen und in Säcken à 60 Kilogramm nach Übersee gehen.